Ascoli Piceno – Istanbul

CC: Hopital C eG Mazzoni Transfusionale (What3words gewagt.verbringen.dreher)

TC: Yeni Yüzyıl Üniversitesi Özel Gaziosmanpaşa (New Century University Hospital)

Routing: MUC – FCO – Ascoli Piceno – FCO – ATH – IST – MUC

Hotels

Albergo Sant ´Emidio, liegt ganz wunderbar in der Altstadt, aber nur 5 Minuten zu Fuß von der Bushaltestelle, gefunden über die Empfehlung des Krankenhauses, passt in die  Pauschale, nettes, charmantes, altes aber sympathisches Hotel, reizende Besitzer die im Vorfeld Kontakt aufnehmen und auch ein Shuttle organisieren können

Ferman Hotel Old City, Lage in Sultan Ahmet, ein paar Häuser neben dem Apple Tree Hotel (erwähnt von Roland in einem früheren Beitrag), fußläufig zur Blauen Moschee, Dachterrasse zum Frühstück und sehr freundliches Personal, auch alt aber charmant, ein paar Euros über der Pauschale

Anreise: Die Anreise erfolgte mit Lufthansa von München nach Rom. Klang entspannt, da aber das Flugzeug auf dem Rollfeld technische Probleme hatte und getauscht werden musste, landeten wir fast 4 Stunden später als geplant in Rom. Damit war der geplante Flixbus natürlich nicht erreichbar. Es gab auch fast keine Möglichkeiten mehr öffentlich quer über den Stiefel an die Ostseite Italiens zu kommen. Die reizende Crew half mir direkt hinter der Business Class zu sitzen. Nach der Landung bin ich mal wieder wie blöde gerannt und habe gerade noch den letzten Bus auf die andere Seite bekommen. Flixbusse fahren direkt vor Terminal 3 ab. Der Fahrer nimmt nur Bargeld (für eine Buchung per App war keine Zeit mehr und vorher konnte ich nicht buchen, da es sehr unwahrscheinlich war, nur 14 Minuten nach der Landung den Bus zu bekommen). Als Beleg bekam ich nur die Option mir ein Foto seiner Buchung zu machen – er wollte losfahren. Der Flixbus ging nach Porto d´Ascoli, von dort ging es mit dem Bus 01EXTR nach Ascoli Piceno. Auch dies die letze Option am Abend. Die Busfahrerin deutete nur auf einen Aufkleber zur Bezahl-App MooneyGo Diese habe ich heruntergeladen und mein bestes gegeben aber die App akzeptiere meine Strecke nicht. Daher bin ich unabsichtlich die letze Stunde schwarz gefahren.

Das Hotel hätte mir einen Shuttle besorgt, falls ich den letzten Bus nicht bekommen hätte.

Die Bushaltestelle in Ascoli Piceno ist V.le de Gasperi, zu Fuß geht es in wenigen Minuten über die belebte Piazza zum Hotel.

Ort: Die von der Rezeption empfohlene Osteria war voll besetzt, die Pizzaria Bella Napoli nebenan lecker und freundlich. Aber gut essen kann man dort wahrscheinlich überall. Am nächsten Vormittag bin ich durch den Ort geschlendert und mich über die vielen schönen Kirchen und Plätze und das Museum (recht skurrile Sammlung) gefreut.

Abholung: Mit dem Bus (mehrere Linien, ca alle 20 Minuten) von der gleichen Haltestelle V.le de Gasperi ging es zum Krankenhaus. Auf dem Weg dorthin bekam ich einen Anruf vom CC, die dringlichste Frage war ob ich denn in Ascoli Piceno wäre. Ich sagte ich bin in 15 Minuten da, alles schien geklärt. Die angegebene Adresse des Krankenhauses Via Degli Iris 1 ist grundsätzlich richtig aber „Transfusionale“ befindet sich in einem anderen Gebäude. Nachdem auf der Station des zuständigen Arztes keine Lösung zu finden war, rief ich im CC an und merkte, dass ich im falschen Gebäude war. Inzwischen war „mein“ Shuttle Taxi auch vor dem Krankenhaus angekommen, das Hotel hat mir den Shuttle organisiert. Das erschein mir sinnvoller als vor dem Krankenhaus auf ein Taxi zu hoffen, das spontan Zeit hat 200km und drei Stunden nach Rom zu fahren. Dieser sehr nette Fahrer brachte mich also zum richtigen Gebäude in dem die Abteilung Transfusionale ist. (What3words gewagt.verbringen.dreher) Dort war man sehr froh mich zu sehen und es stellte sich heraus woher die Verwirrung kam. Das CC hatte nicht nur selber ein Taxi bestellt, sondern hatte nach mir in dem Hotel fragen lassen, dass von Ontime in ihren Unterlagen genannt war. Der Taxifahrer hätte mich dort wohl abgeholt und zum CC gebracht, daher braucht es natürlich auch keine detaillierte Beschreibung. Freundlicherweise haben die Damen des CC mit meinem Fahrer telefoniert und das Missverständis geklärt und ihn wieder weg geschickt. Also: besser in Ascoli Piceno im Vorfeld das CC kontaktieren.

Die Übergabe lief dann eine Stunde verspätet, da die Labels noch nciht fertig waren problemlos. Das Taxi brachte mich in drei Stunden zum Flughafen in Rom.

Security in Rom dauerte recht lange, da sie sich ein Anmeldung gewünscht hätten. Der Schrieb vom Ministerium als confirmation letter reichte schlussendlich dann doch.

Der vermeintliche lange Aufenthalt bei der Zwischenlandung in Athen schrumpfte zu einer halben Stunde zusammen, da in Athen zwar eine Anmeldung vorlag, aber nachts um 3 Uhr nur ein Securitity Schalter offen hatte und der nur mit Personal besetzt war, das recht ratlos war. Nach längerer Zeit war dann der richtige wohl aus dem Bett telefoniert worden und ich konnte passieren.

In Istabul ging es mit dem Taxi (gelbe Taxis, stehen direkt vor dem Terminal, gut ausgeschildert) zum Krankenhaus Yeni Yüzyıl Üniversitesi Özel Gaziosmanpaşa. Dort ist die Station Pedriatik Kemik Iligi, Nakil Servisi im 12. Stock. Am Eingang wurde ich gefragt wo ich hin möchte und der Name der Ärztin reichte, dass mir das Stockwerk genannt wurde und an der Station mir jemand entgegenkam.

Die Übergabe war problemlos.

Istanbul: Mit dem selben Taxi ging es zum Hotel. Die Taxis fahren nach Taximeter. Später erfuhr ich, dass sowohl Uber als auch bitaksi gut funktioniert. Am Ende aber alle Preise ähnlich seien, da Uber und Bitaksi die Maut wohl nachträglich aufschlagen. Der Rezeptionist des Hotels meinte zumindest, es mache keinen Unterschied ob man das gelbe Taxi, Uber oder Bitaksi nimmt.

Ich hatte das Hotel über Booking gewählt aufgrund der Lage und einer Empfehlung hier von Roland, der ein paar Häuser weiter war. Zum Glück hatte das Hotel ab 11 Uhr ein Zimmer für mich – durchgemachte Nächte sind echt hart.

Istanbul hat mir super gut gefallen. Eine so freundliche und lebendige Stadt mit viel zu sehen. Die von Ingrid beschriebene Istanbulkart hat mir wunderbar geholfen mit der Tram und dem Boot  herumzukommen. An der Station Sultan Ahmet standen einige nette junge „Tourist Guides“ in blauen T-Shirts an den Automaten, die nur dafür da waren um den Touristen zu helfen die Istanbulkart zu kaufen und aufzuladen.

Ich hatte eine Nacht verlängert aber Istanbul würde noch viel mehr bieten.

Ich hatte Türkische Lira im Wert von 50,- Euro in kleinen Scheinen von der Reisebank im Flughafen dabei und war sehr froh darum. Es wird zwar überall Karte akzeptiert, aber  das Bargeld war praktisch für den fliegende Händler mit Wasserflaschen für umgerechnet 20ct, auf dem Basar oder auch für den kleinen Lebensmittelladen bei Stromausfall im Viertel.

 

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2 Kommentare
Erika Becker
Mitglied
17. August 2025 14:52

Hallo Kristin, das klingt nach einem spannenden und sehr anstrengendem Transport, den Du da hinter Dich gebracht hast. Danke für Deinen ausführlichen Bericht.

Roland Weber
Mitglied
16. August 2025 22:56

Servus Kristin, super ausführlicher Bericht. Scheint das du einen tollen Transport hattest. Vielen Dank für die interessanten Infos

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