Jackson

Jackson, Mississippi – nicht gerade der Nabel der Welt. Das merkte ich schon bei der Anreise.

Nach der Abholung von Knochenmark am Nachmittag in Frankfurt ging es mit der Abendmaschine nach Chicago. Hier war zum Glück so gut wie nix los, so dass bei mir trotz kurzer Umsteigezeit kein wirklicher Stress aufkam. Immigration hübsch und nett 😆 , Custom uninteressiert – was mir sehr lieb war.

Von Chicago ging es weiter nach Memphis,TN. Hier war Zwischenübernachtung im Quality Inn, Airport-Graceland angesagt. Transfer-Service zwischen Hotel und Airport von 05:00 – 23:00. Ich zahlte für´s Taxi 15 US$. Das Check-In dauerte sagenhafte 40min, dafür rauschen einem dann aber die Flieger dicht über´s Dach. Aber halb so schlimm, nach dem 3. war ich in Lummerland 😉 .

Am nächsten Morgen ging es dann von Memphis nach Jackson. Man sollte schon eine gute Stunde vor Abflug da sein, da überall recht lange Schlangen an diesem Mini-Airport waren. Habe gleich mal den Nacktscanner ausprobiert, den sie hier ganz neu haben 8) . Leider gab´s keine Bilder zum Mitnehmen…

Von Jackson Airport zum University Medical Center zahlte ich 30 US$. Die Bone Marrow Station ist leicht zu finden. Den Aufzug hinter dem Starbucks nehmen, im 5.Stock links raus und schon ist man da. Sehr nette Leute dort. Die Übergabe ging recht zügig, inklusive Fax.

Gleich gegenüber dem Main Entrance der Klinik findet man Back Yard Burgers. Sehr zu empfehlen – super leckere Burger die frisch gemacht werden. Für mich echt praktisch, denn ich fuhr gleich wieder zurück zum Airport, da 3 Stunden später mein Flug nach Houston,TX auf mich wartete. :(

Ich habe meinen Taxifahrer von der Hinfahrt kurz angerufen, er hat Downtown beim Lunch auf mich gewartet. Denn es scheint nicht besonders viele Taxis in der Stadt zu geben… Und öffentlicher Nahverkehr zum Airport existiert nicht. Das Bisserle was ich von Jackson gesehen habe, reizt nicht wirklich zum längeren Verweilen…

Von Houston ging es dann mit Continental und gut eineinhalb Stunden Verspätung nach Frankfurt. Ecco Plus war wie immer nicht übel, dafür war der restliche Service eher mau. Die Verspätung langte gerade, dass ich meinem Anschlussflieger nach München noch hinterher winken konnte… 😡

Also für alle die mal zweieinhalb Tage mehr oder minder an Airports oder in Fliegern abhängen möchten, ist Jackson ein echter Geheimtipp. Aber was soll´s, auch hier wartete ein kranker Mensch auf eine Spende…

Gruß Dirk

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