Abholung in Santiago de Chile, FALP
Zuerst einmal vielen Dank an Roland für seine beiden ausführlichen und hilfreichen Berichte . Da ich aber in einem anderen CC abgeholt habe und sich nach Corona doch einiges geändert hat, noch ein paar Infos von mir.
Einreise: die ist jetzt deutlich einfacher geworden, man braucht keinerlei Anmeldungen oder Tests mehr. Die Schlangen bei der Einreise (bei mir morgens) waren auch überschaubar und es ging sehr zügig voran. Vom Immigrationofficer bekommt man einen Zettel „Tarjeta Unica Migratoria“, den sollte man unbedingt aufheben, weil man ihn sowohl für den Checkin im Hotel als auch für die Ausreise wieder braucht! Nachdem noch Zollhunde das Gepäck beschnüffelt hatten, war ich in 15 Minuten durch.
Zum Hotel: Ich war auch im NH-Hotel untergebracht. Dorthin bin ich mit Turbus+Metro gefahren. Der Bus fährt entweder rechts aus dem Terminal raus vor Tür 5 ab, oder vom Busbahnhof. Dazu muß man eine Ebene nach oben fahren, das Terminal nach links verlassen und der Beschilderung „Bus“ über die Straße und wieder nach unten folgen. Hier ist dann beim Bussteig 14/15 der Ticketschalter, an dem man die Tickets mit Karte oder bar bezahlen kann (1800 CLP).

Hier wird der Bus eingesetzt und ist noch schön leer, er fährt alle 15-20 Minuten. Dann geht es weiter wie von Roland beschrieben bis zur Haltestelle „Parajitos“ und weiter mit der Metro L1, nachdem man wie von Roland erklärt, erst noch die BIP-Karte gekauft hat.
Die ATMs am Airport kassieren hohe Gebühren, daher sollte man vielleicht lieber in der Stadt Geld ziehen, das meiste kann man aber sowieso gut mit Karte zahlen.
Abholung: Zum CC bin ich problemlos in 15 Minuten zu Fuß gegangen. Das FALP ist ein modernes Krankenhaus, um das herum mächtig gebaut wird. Man geht zum Haupteingang rein und fährt mit der Rolltreppe einmal hoch. Danach dem Gang immer links weiter folgen, bis man direkt vor dem Empfang für die Blutbank landet. Von hier aus wird dann die zuständige Mitarbeiterin benachrichtigt, bei mir Carolina.Die Abholzeit war mit 17 Uhr angegeben, ich war aber schon gegen 15:30 Uhr vor Ort. Da stand dann zwar schon fest , dass die Apharese gereicht hatte, aber die Fertigstellung des Produkts sollte gegen 16:45 bis 17 Uhr erfolgen. Da Carolina gut Englisch spricht, kann man auch vorher direkt bei ihr anrufen und die Abholzeit ausmachen.
Die Übergabe war dann pünktlich im Labor auf Etage -1 , gut vorbereitet aber ohne Papiere für den Airport. Anschließend hat mir Carolina über „Cabify“, ähnlich UBER, ein Taxi gerufen das mich auf Kosten des CC zum Flughafen gebracht hat.


Airport: Die Security war völlig problemlos, es wurden nur meine Dokumente kontrolliert.
Auf Grund der heftigen Waldbrände in Chile (02-2023) hing eine dicke Dunst-Rauchdecke über der Stadt, so dass man leider keinerlei Sicht auf die Anden hatte, aber ich hoffe, ich komme nochmals hin!

Hallo Ingrid, schön, dass meine Berichte geholfen haben. Ja, Chile ist eine Mission wert.