Chennai/Indien – Leiden/NL

CC: Apollo Hospital in Chennai
TC: LUMC in Leiden/NL
Hotel in Chennai: Radisson Blue GST (nähe Flughafen)

Anreise mit Oman Air von München über Muscat;
Transport mit LH direkt nach Frankfurt und weiter bis Amsterdam;
Amsterdam-Leiden-Amsterdam mit Zug.
Heimflug mit LH nach München.

Zum Transport (Übernahme/Übergabe/Flüge) gibt es wenig zu sagen. Alles lief easy und professionell.

Zum Drumherum und zu Chennai selber aber einige Anmerkungen:

Leider war ich mit dem falschen Visum unterwegs: tourist anstatt business.

Hat mir sowohl bei der Einreise, erstaunlicherweise vor allem aber bei der Ausreise maximale Probleme bereitet. Die Ausreise wurde mir letzendlich gestattet, jedoch wurde mein Touristenvisa für zukünftige Einreisen gesperrt.

Meine Boardingpässe für den Rückflug habe ich am Kiosk im Flughafen ausgedruckt. Kurz vor dem Einsteigen wurde ich ausgerufen und diese kontrolliert. Der Grund: ich war nicht am Schalter erschienen, und Gepäck hatte ich natürlich auch nicht aufgegeben. War ihnen suspekt. Muss man über sich ergehen lassen und nicht lange diskutieren.

Das Einführen von Rupien nach Indien ist nur dort Ansässigen erlaubt (max.5.000 INR). Im Flieger muss man eine entsprechende Zollerklärung ausfüllen.

Das Hotel Radisson Blu liegt in der Nähe des Flughafens. Ich hatte von zuhause aus eine Abholung per Hotelshuttle angemeldet. Hat super geklappt; mir wurden schon am Airport die Zimmerschlüssel überreicht. Obwohl der Shuttle eigentlich kostenpflichtig ist, wurde ich umsonst gefahren. Auch sonst ist der Service im Hotel erstklassig. Verstauen der Kühlpads im Freezer der Küche war kein Problem.

Leider kann man direkt außerhalb des Hotels nicht viel anfangen. Vorne Highway, hinten Slum. Lest dazu meine Bewertung des Hotel auf tripadvisor.

Damit bin ich auch schon beim größten Problem in Chennai: der Dreck. Direkt am Hotel merkt man davon nichts. Aber sobald man mit dem Auto (Uber) unterwegs ist, sieht man unendliche Armut und Dreck. Ein anderes Wort würde einen falschen Eindruck entstehen lassen. Mir wurde auch vom Hotelpersonal abgeraten, nach Downtown oder ans Meer zu fahren: zu dreckig für Europäer.

Fahrten in Chennai sind nur mit Uber möglich. Es gibt zwar eine Taxifirma (ola), aber dort ist es für Ausländer ohne Sprachkenntnis schwer zu bestellen. Richtet Euch aber auf längere Wartezeiten ein, denn der Verkehr ist „höllisch“.

Für mich der Transport, der bisher die meisten Eindrücke hinterlassen hat.
Trotz aller Unbequemlichkeiten ein schönes Ziel, für die,die sich einmal aus der persönliche „Komfortzone“ heraustrauen wollen.

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