Hamburg – Quebec
Hier kommen ein paar Infos zu meinem Auftrag nach Quebec im schönen Canada:
Auf die Abholung in Hamburg werde ich hier nicht eingehen, da es an anderer Stelle in diesem Forum bereits absolut ausreichende Infos gibt.
Meine Einreise erfolgte via Chicago, was sich wie immer als problemlos erwies (alles wie immer, d.h. public health first und im Anschluss immigration). Inzwischen ersetzt die ESTA-Genehmigung auch in ORD das allseits bekannte I94, welches ich sicherheitshalber trotzdem im Flieger ausgefüllt habe. Wundert Euch nicht, wenn das Formular demnächst nicht mehr angeboten wird.
Das customs-Formular gibt es natürlich auch weiterhin.
Äußerst hilfreich war der Tipp von Marion, dass ich bei der immigration sagen soll, ich sei „in transit“. Dies hab ich auch getan und zusätzlich meine Bordkarte für den Weiterflug nach Canada vorgezeigt, was wohlwollend zur Kenntnis genommen wurde und schon war ich durch.
In Canada angekommen, reist man logischerweise wieder ein, was sich auch ohne Schwierigkeiten gestaltet. Es ist lediglich ein customs-Formular auszufüllen, welches man bereits am Abfluggate in den USA oder spätestens im Flieger erhält.
Gleich nach der immigration steht man nach wenigen Metern auf der rechten Seite vor dem Customs-Personal und zeigt seine Papiere (am besten letter of acknowledgement vom hiesigen TC). Damit waren sie auch sofort zufrieden und wollten keinen Blick in den Koffer werfen. Dies kann an anderen Tagen natürlich anders sein.
Danach rief ich, wie in der delivery info gewünscht, im TC an, jedoch war lediglich der AB geschaltet, auf den ich natürlich trotzdem gesprochen habe und bin dann mit dem Taxi losgesaust.
ACHTUNG: zur Zeit (d.h. Sept./Okt. 2010) ist eine Teilstrecke zum TC „under construction“, wodurch ich, wegen des resultierenden Staus 10 Dollar mehr bezahlt habe, als am nächsten Tag auf dem Rückweg. Also vielleicht lieber eine flatrate mit dem Taxifahrer aushandeln.
Im TC wurde ich sehr freundlich von Julie Greinier empfangen, die sehr professionell und mit wachsamen Augen alle Dokumente überprüft (wie es ja auch im Optimalfall sein soll). Es war für sie kein Problem mit mir Englisch zu sprechen, aber ich glaube, dass sie sich über ein paar Brocken Französisch sehr freuen würde.
Besonders beeindruckt war sie von unserem Kühlsystem (ich hatte das alte System dabei) und zeigte sich ganz entzückt davon, dass sich in unseren Akkus ein Hohlraum für das Produkt befindet. Sie selbst hatte den Akku-Block herausgehoben, weil sie das Produkt darunter am Boden des Koffers vermutete und war entsprechend perplex dass dort gähnende Leere herrschte. Als ich sie über die Handhabung aufklärte, freute sie sich sehr über eine derart professionelle Technologie.
Ich verabschiedete mich mit den besten Genesungswünschen für den Patienten und wurde freundlich zur Tür begleitet.
Nun gings beim Klinikgelände rechts raus und dann 450 m die Straße runter, bis man auf der linken Seite vor der Auberge Michel Doyon steht.
Dies ist wirklich eine süße und saubere Pension mit schnuckeligen Zimmern. Der Inhaber spricht ein bischen Englisch und ist sehr freundlich und bemüht.
Da ich bereits am nächsten Morgen um 9:00 Uhr zurückgeflogen bin, konnte ich das Frühstück nicht testen.
Auf dem Rückweg dann wieder immigration in die USA, wieder mit der Bemerkung „in transit“ und ebenfalls die Bordkarte nach FRA bzw. MUC vorgelegt, was problemlos „fluppte“.
Ich hoffe, dass Euch diese Infos helfen und wünsche Euch allezeit erfolgreiche Transporte!
Viele Grüße,
Regina
