Köln-Budapest

csontvel? = Knochenmark
Tschontveloe

In Köln lief alles wie gewohnt: Abholung Cellex professionell und freundlich (natürlich mit der Bitte eine Postkarte zu schicken)- dann ab nach DUS zum Flughafen.

Einchecken und Flug mit LH unproblematisch.

In BUD gelandet sollte man (wie die Vorberichte auch schon lauten) unbedingt Forint (ungarische Währung ;-)) aus dem Automaten ziehen. Sinnvoll wäre eine kleine Stückelung. Ich hatte nämlich einen 20000 FT-Schein bekommen und stand dann davidoff, als ich beim Busfahrer mein Ticket bezahlen wollte. Also noch mal schnell Zigaretten gekauft, damit ich kleinere Schein hatte, dann konnte es losgehen. Was ich natürlich erst danach entdeckte, ist der Fahrkartenautomat, der auch Scheine und Karten (direkt bei Terminal 2 A rausgehen und immer rechts an der Wand entlang ca. 50 Meter) akzeptiert (es gibt auch einen anderen der nur Münzen nimmt). Der Bus (Linie 200E) fährt bis zur Metro-Station (Köbanya Kispest) mit der man dann schnell bis zur Station Nagyvarad ter. Achtung: An den meisten U-Bahnhöfen sind Ticketkontrollen am Zugang (die können ein wenig aufhalten, wenn großer Ansturm ist).

Von der U-Bahnhaltestelle ist das Krankenhaus an sich recht leicht zu finden. Bei mir war es allerdings schon spät, sodass der Haupteingang schon geschlossen war und ich also niemanden fragen konnte. Der Weg bis zur Abgabe ist allerdings noch ein weiter, da er für mich zumindest recht schwierig zu finden war.

Vorab noch eine wichtige Vokabel:

csontvel? = Knochenmark
Tschontveloe

Denn auch wenn einige Ungarn tatsächlich mehr oder weniger Englisch sprechen, Bone Marrow ist kein geläufiger Begriff (bei den Ärzten vielleicht schon, aber man muss ja erstmal hinkommen).

Hier mal meine Beschreibung:

Zunächst am István Krankenhaus vorbei, dann am Eingang des Saint Lazlo Krankenhauses vorbei (ist sowieso ab 20 Uhr geschlossen. Dann ca. 300 Meter weiter gehen, bis eine Einfahrt mit Wachposten und Schranke kommt. Dort sprechen die Sicherheitsleute kein Englisch. Also kurz abklären, dass man ins Haus 22 möchte (am besten mit den Papieren in der Hand!!). Dann die Einfahrt reingehen und an der T-Kreuzung links bis man auf ein Haus stößt. Dann rechts und immer geradeaus dort trifft man auf ein gelbes Gebäude mit der Hausnr. 22. Hier bitte rechts entlang des Gebäudes gehen (sodass das Haus zur Linken ist), weil man sonst den Eingang verfehlt und das Haus umrunden muss.

Leider war bei meinem Eintreffen um 21.10 Uhr niemand mehr da. Lediglich ein Sicherheitsmann, der auch kein Englisch sprach, telefonierte dann ca. 15 Minuten herum bis er mir mitteilen konnte, dass in 30 Minuten jemand kommen werde. Nach 40 Minuten war zwar immer noch niemand da! 😈

Um 22:10 h kam dann eine Assistentin, die wenigstens englisch sprechen konnte. Diese verwies jedoch auf den Arzt, da sie nicht zeichnungsberechtigt sei. Also nochmal warten.

Gegen 22.40 konnte es dann los gehen. Die Ärztin sagte,sie habe meine Ankunftszeit nicht gewusst (19.40h aus Option 1 oder 22.50h aus Option 2). Deshalb seien alle nach Hause gegangen (und haben mich lieber 1,5 Std. warten lassen). Faxen ging dort auch nicht, da sie für internationales Faxen nicht berechtigt sei.

Nun konnte ich endlich ins Hotel (Tulip Inn). Dieses ist so grottenschlecht, dass ich da nächste Mal eine anderes buchen werde (mehr muss man glaube ich nicht schreiben).

Budapest an sich ist sehr schön, das Essen hervorragend (wenn man es deftig mag, aber auch die Nachspeisen sind Bomben!) und günstig. Allerdings
empfehle ich eher die Sommermonate um die volle Pracht der Stadt genießen zu können.

Viel Spaß in Budapest!

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