Leipzig-Quebec

Auch nach 10 Jahren lernt man immer wieder dazu! An sich unspektakulärer Auftrag, doch mit paar kleinen Tücken.

Hatte zwei Wochen im Voraus die Flugdaten bekommen und mich schon gewundert warum es nicht ab Leipzig sondern ab Dresden losgeht. Aber das ganze nicht weiter hinterfragt. Beim Briefing ist dann klar geworden, dass hier eine falsche Info ans Reisebüro gegangen war und sie deshalb mich ab DRS gebucht hatten. Also: Infos um Flugpläne herum auch prüfen! Ich konnte spontan noch ab Leipzig umgebucht werden.

Zug nach Leipzig, Best Western Hotel direkt am Bahnhof – eigentlich alles easy.

Weiteres Learning: beim Briefing auf die Anreisedaten achten – ich hatte eine Buchung für ganz andere Tage! Sie hatten aber noch spontan ein Zimmer frei. Das kann auch mal schief gehen…

Am nächsten Morgen mit der Bahn zur Haltestelle „Bayerischer Bahnhof“ gefahren. Das Hand-over in der Blutbank war für 8 Uhr geplant. Davor kommt man da auch nicht rein. Ist der Haupteingang zur Straße  bei dem auch reguläre Blutspender rein gehen. Die Übergabeprozedur dauerte sehr lange da viele Dokumente noch fehlten und am Ende sogar die Nummern nicht auf den Tubes waren etc. (Adverse Event!)

Mit der Bahn dann entspannt zum Flughafen, Achtung: die fährt nur alle 30Min.

Leipzig Flughafen ist überschaulich und die Sicherheit war kein Problem. Die Lounge ist winzig und nicht lohnenswert. Flug nach München normal. Dort zum Satellitenterminal. Direkt neben der Passkontrolle ist dann auch der Zoll. Hier die Unterlagen vorlegen und einen Stempel geben lassen. Der Flug nach Montreal mit LH war top – quasi leer.

Umsteigen in Montreal war auch unspektakulär. Leider war der Weiterflug nach Quebec 3 Std verspätet. Wie in der Delivery Info beschrieben habe ich das TC versucht zu kontaktieren. Sie haben zwar nicht abgenommen aber auf SMS reagiert. Der Flug nach Quebec City ist ein einer winzigen Maschine in die auch die alte Transportbox auf keinen Fall passt. Hier muss auf einen leeren Platz gehofft werden. Die Crew hat in der letzten Reihe 2 blockierte Plätze. Ggf. hierauf verweisen. Der doch recht großzügige Stauraum für die Crew-Koffer ist scheinbar heilig – hier wollten sie nichts rein tun. Das Problem hatte ich auch wieder auf dem Rückflug. im Notfall müsste man hier über den Erwerb eines zweiten Sitzplatzes nachdenken.

Vom Flughafen gibt es keinen ÖPNV – daher Taxi für 35 CAD ins TC. Dort ist alles recht normal und wie in der Delivery Info beschrieben.

Quebec lohnt definitiv für eine Verlängerung! eine der schönsten Städte in Nordamerika. Wichtig dabei: im Stadtkern übernachten – da geht alles zu Fuß. Leider waren es -25Grad. Also ging bzgl. Stadtführung o.ä. recht wenig. Durch die eiskalte Stadt zu schlendern und hier und da ein Poutine zu essen war aber großartig!

Rückflug dann ähnlich wie Hinflug. Sehr coole Lounge in Quebec City und in Montreal (die internationale, die domestic ist nix). Da waren die (wieder) 3 Stunden Verspätung nach München gleich weniger schlimm.

wird nicht mein letzter Trip nach Quebec City sein!

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