Leipzig – Wien

Mein 10. Transport führte mich von Leipzig nach Wien – zum ersten Mal mit ungekühltem Knochenmark und einem schönen leichten Koffer.

Anreise:

Die Anreise nach Leipzig mit dem Zug erfolgte ohne besondere Vorkommnisse. Ich war im Novotel schräg gegenüber dem Hauptbahnhof untergebracht. Leider gibt es WLAN zur Zeit noch nicht kostenlos, soll aber in Zukunft geändert werden.

Im Zimmerpreis war leider kein Frühstück enthalten, aber in der Fußgängerzone, die sich in unmittelbarer Nähe zum Hotel befindet, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich morgens ein Frühstück zu besorgen. Ich holte mir einen leckeren Bagel bei Starbucks und trank meinen heißgeliebten Hibiskus-Eistee dazu.

Abholung CC:

Am nächsten Morgen ging es mit der roten Straßenbahnlinie 16 Richtung Nößing zum CC. Die vier Haltestellen bis zur Isabellstr. genügt ein Ticket der Kurzstrecke für 1,50 EUR, das man am Automaten an der Haltestelle erwerben kann. Das Ticket wird in der Bahn noch entwertet. Die Haltestelle befindet sich direkt am Hauptbahnhof, Linie 16 auf der dem Bahnhof gegenüberliegenden Straßenseite.

An der Haltestelle Isabellstr. geht man ein kleines Stück wieder zurück und sieht dann rote Backsteinbauten, die bereits zur Klinik gehören. Dort rechts die Straße hinein und immer den Schildern „Blutspendedienst“ folgen. Ist sehr einfach zu finden.

Die Übergabe erfolgte freundlich und in Ruhe und ich machte mich nach ca. 20 Minuten wieder auf den Weg zur Bushaltestelle.

Zug Leipzig – Berlin:

In einer Stunde und 17 Minuten fuhr ich anschließend mit dem ICE nach Berlin. Da ich dort noch ausreichend Zeit bis zum Weiterflug nach Wien hatte, reichte es noch für einen Eiskaffee am Berliner Hauptbahnhof.

Danach ging es mit dem TXL-Bus, der direkt gegenüber dem Haupteingang startet, in ca. 20 Minuten zum Flughafen TXL.

Flug TXL – VIE:

Der Flug von TXL nach VIE war auf AirBerlin gebucht und man schickte mich an der Infotheke zum Check-In ins Terminal 3, das ich vorher noch nie gesehen hatte. Es handelt sich dabei um eine große Wellblechhalle, die aussieht als wäre sie gerade mal schnell dahingestellt worden. Gibt es aber scheinbar schon länger. Dementsprechend komisch guckten die AB-Mitarbeiter am Check-In als ich fragte, ob es sich bei dieser Halle um ein Provisorium aufgrund der BER-Eröffnungsverschiebung handele. ;O)

Obwohl die Mitarbeiter am Check-In und am Gate nicht so ganz verstanden hatten, was ich da nun transportiere, waren sie sehr hilfsbereit und sorgten dafür, dass ich ganz vorne einen Platz bekam. Da es sich um ein Busgate handelte, durfte ich sogar vorne beim Busfahrer in der Kabine mitfahren und auch als Erste ins Flugzeug. Die anderen Bustüren blieben so lange geschlossen, bis ich oben an der Treppe war und die Crew informiert hatte.

Abgabe TC:

Mit dem Taxi fuhr ich für 42 EUR zum St. Anna Kinderspital, wo ich von sehr freundlichen Mitarbeiterinnen empfangen wurde. Die Übergabe war schnell erledigt und der nette Mitarbeiter vom Sicherheitsdienst brachte mich wieder zum Tor und zeigte sich sehr interessiert an meiner Kuriertätigkeit und bat mich um eine Visitenkarte von Ontime, die ich ihm natürlich gerne überreichte.

Hotel Lenas Wien:

Das Hotel Lenas ist in 5 Min. zu Fuß vom Kinderspital zu erreichen. Als ich um 22:30 Uhr dort ankam, fiel ich nur noch müde ins Bett, denn um 4:30 Uhr musste ich bereits wieder aufstehen, um meinen Zug um 6:14 Uhr nach München zu erreichen.

Die netten Rezeptions-Mitarbeiter bauten extra für mich schon um 5 Uhr das komplette Frühstücksbuffet auf, das es normalerweise erst ab 6:30 Uhr gibt, so dass ich vor der Zugfahrt noch frühstücken konnte.

Rückreise:

Direkt gegenüber dem Hotel liegt der U-Bahnhof „Alser Str.“, von dem aus alle 3 Minuten die U6 zum Westbahnhof fährt. Tickets gibt’s am Automaten im Eingangsbereich für 2 EUR, sie müssen anschließend entwertet werden.

In ca. 10 Minuten erreicht man den Westbahnhof und geht einmal über die Straße ins Bahnhofsgebäude hinein.

Der Railjet ist ein wirklich schöner Zug, in dem sogar in der 2. Klasse Getränke und Snacks am Platz serviert werden. Der Zugführer teilt dazu vorher eine kleine Speisekarte aus.

4 Stunden später kam ich am Münchener Hauptbahnhof an, fuhr weiter zum De-Briefing und dann weitere 6 Stunden mit dem Zug nach Hause nach Düsseldorf.

Fazit: An den leichten Koffer könnte ich mich gewöhnen, das war zur Abwechslung mal wirklich angenehm. Aber vom Zugfahren muss ich mich nun erstmal erholen. Ich find’s irgendwie viel anstrengender als 10 Stunden im Flugzeug zu sitzen…. ;O)

Liebe Grüße
Heike

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