Nantes – Auf den Spuren eines Lausebengels
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September 2009. Knochenmarktransport: Hamburg – Nantes (…) „Ralph, alter Mann. Nantes wird Dir gefallen! Dort geht es einfach etwas gemächlicher zu. Das kommt Dir in Deinem Alter entgegen“ 😯
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Die despektierlichen Worte des Lausebengels Sebi F., seines Zeichens Ontime Kurier, klingeln wie ein doppelter Hörsturz in meinen Ohren. „Eigentlich müsste der Bub doch schon längst mit seinem Studium fertig sein“, feixe ich, als ich trotz Rücken (!) und Kreislauf (!) am Hotel de Ville zur prunkvollen Cathedrale Saint Pierre / Saint Paul schlendere. Beim Entzünden einer Kerze auf die Jugend von heute *räusper* beruhige ich mich mit den Gedanken: „Alt, naja, aber zumindest immer noch crazy nach all den Jahren und außerdem komme ich noch ganz gut ohne Roulator um die Ecke (wenn grad keiner kuckt).“ 8)
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Im Le Lieu Unique, einer alten Keksfabrik, werfe ich mich in einen der Liegestühle und schlürfe – neben den Kreativen der Stadt – einen leckeren Mojito. Auf den berüchtigten Spuren von Sebi F. (mein Kreislauf ist plötzlich bedeutend besser) spaziere ich schließlich weiter zur Ile de Nantes, wo ich auf Höhe der Galerie des Machines auf einen 45 Tonnen schweren und 12 Meter hohen Elefanten treffe, der mich um ein Haar niedertrampelt. Nochma‘ Glück gehabt!
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Video: https://www.youtube.com/watch?v=5HZmFomXluU
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Hungrig und durstig „wie ein éléphant“ schaue ich auf ein kühles Kronenbourg ins Au Vestiare (2, place de la petit Hollandse), um wenig später in der Creperie St. Croix (3 at rue St. Croix) bei einem „Le Menu Soft“ (1 Glas Cidre, Galette, Crepe, Cafe) genussvoll zu „crepieren“. Nach einem Schläfchen im Burggraben der prachtvollen Festung Des Chateau de ducs de Bretagne(Schloss der Herzöge der Bretagne), mache ich mich auf die verzweifelte Suche nach Ramsis, einem Libanesen, der – laut Sebi F. – den besten Döner Nantes über die Theke reicht. Vermutlich verköstigt der inzwischen im Libanon Schnecken, Gänseleber und Champager – oder ich war einfach nur zu „p“löt, ihn zu finden ?! Stattdessen probiere ich aufgrund des mittlerweile eingetretenden Starkregens bequemlichkeitshalber das Au Cabanon (10, rue Jean Jaurès), schräg gegenüber dem Hotel Ibis Nantes Centre (gute Küche, gute Atmo, faire Preise!).
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Sebastian, mein Buddy, ich danke Dir für Deine supertollen Tipps, die ich hier einfach mal ungefragt an alle weitergebe. Ich bin mir fast sicher, dass Du parallel eine geniale Zeit in Portland und Seattle hattest… und wehe, Du hast vergessen Kurt „hallo“ zu sagen…
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So long,
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😉 Ralph -
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