SANTIAGO DE CHILE – PRETORIA
Routing: München – Amsterdam – Santiago de Chile – Madrid – Zürich – Johannesburg – Pretoria – Johannesburg – Amsterdam – München
Abholung im Hospital: UC Christus, Banco de Sangre, Marcoleta 345, siehe Bild0, Bild2, Bild3
Auslieferung im Hospital : Netcare Hospital Pretoria East, siehe Bild1
Hotel Santiago de Chile: NH Hotel Chuidad Santiago de Chile (siehe Bild12)
Guesthouse in Pretoria. Viva Africa (siehe Bild13)
Nach einer Übernachtung am Münchner Flughafen ging es morgens um 07:00 Uhr zeitig los Richtung Amsterdam. Beim Check in hatte ich Glück und konnte bis Santiago de Chile einchecken. Der Flug nach Amsterdam war pünktlich und der Weg bis zum Weiterflug incl. Passkontrolle war zeitlich gut machbar. Der Weiterflug nach Chile war dann nicht mehr so entspannt, 14,5 Stunden in einer total überfüllten Maschine. Aber was solls, wir sind das ja gewohnt.
Nach der Landung am Airport Santiago de Chile (SCL) um 20:30 local, hieß es zuerst einmal anstehen.
Die Warteschlage ging bis ans Ende der Halle und man wusste nicht wirklich warum es nicht vorwärts ging. Ich bin dann in die Schlange mit den Rollstuhlfahrern und Kinderwägen gewechselt und bin damit etwas schneller zu den Kontrollstationen gekommen. Dadurch dass es Sonntag später Abend war, waren nur ca. 30% der Kontrollstationen besetzt.
Jetzt wurden erst einmal die Dokumente geprüft, Pase de movilidat, Elektronische Einreiseanmeldung C19 (Declaración Jurada para Viajeros para prevenir enfermedades por Coronavirus (COVID-19) (c19.cl)) und der Ausweis. Die C19 kann man online <48 Stunden vor Einreise erledigen. Nachdem alles online geprüft war bekam ich einen Sticker und durfte weiter zum verpflichteten PCR-Test am Flughafen. Der Test ist kostenlos und wird sehr professionell durchgeführt. Der Weg dorthin ist nicht zu verfehlen. Beim Test bekommt man einen Zettel mit der Ausweisnummer und der Vorgangsnummer. Mit diesen Angaben kann man dann am nächsten Morgen das Testergebnis online abrufen. Bis zum negativen Ergebnis muss man im angegebenen Hotel bleiben. Weiter ging es dann zur Passkontrolle und von dort noch zur letzten Station zur Kontrolle ob man Pflanzen, Tiere oder tierische Produkte mit dabei hat. Dafür gibt es wieder ein Formular am Flughafen (nicht im Flieger) das man ausfüllen muss. Man kann das auch < 48 Stunden vor der Einreise online unter https://sag.cerofilas.gob.cl/etapas/ejecutar/29574545 (Declaración Jurada de ingreso a Chile) erledigen. Hier werden alle Gepäckstücke nochmals geröntgt und notfalls auch geöffnet. Also am besten keine Lebensmittel oder Obst einführen.
Eigentlich wollte ich mit den Bussen bis in die Stadt fahren und den Rest per Metro machen. Aber da sich die Einreiseprozedur bis um 22:30 hinzog habe ich mich entschlossen mit Cabify (so etwa wie UBER) zu fahren. Allerdings gibt es nicht viele Fahrer und es hätte eine Stunde gedauert bis jemand vor Ort wäre. Also dann doch ins Taxi. Man kann es im Airport bereits buchen oder draußen auf der Straße. Erst wollten sie 35000CLP, ich habe es auf 28000 CLP heruntergehandelt. Die Fahrt dauerte ca. 30 Minuten. Der Taxifahrer hatte keinen Quittungsblock und so ließ ich ihn im Hotel einen Zettel mit seinen Angaben und dem Fahrpreis ausfüllen.
Das Hotel war ganz OK, Lage zentral, gutes Frühstück und auf Nachfrage gab es jede Menge Eiswürfel zum Kühlen der Box. Personal spricht sehr gut Englisch.
Für die Einreise nach Südafrika brauchte ich einen negativen PCR-Test. Deshalb hatte ich 2 Rezepte mit dabei und die Anschrift von 2 Teststationen in unmittelbarer Nähe des Hospitals in dem ich abholen sollte. Marcoleta 350 (siehe Bild4) hat nur vormittags geöffnet, Lira 85 (siehe Bild5) nur nachmittags. Für den Zugang braucht man eigentlich einen Termin den man über die Internetseite des Hospitals buchen kann oder man stellt sich dumm, sagt man verstehe nicht und kommt auch so rein.
Nach der Registrierung (Rezept und Ausweis nicht vergessen und die Dokumente die man erhält prüfen, bei mir war der Name falsch) bezahlt man 25000 CLP und bekommt erklärt wie man an das Ergebnis online kommt. Man erhält eine provisorische RUT (Chilenische Ausweisnummer) und eine Testnummer. Da Ergebnis kann man dann am Nachmittag gegen 15 Uhr abrufen, so die Theorie. Der Test selbst wird als Nasenabstrich durchgeführt. Voller Freude auf das Ergebnis konnte ich mich aus der Webseite des Hospitals einloggen und sah auch, dass ein Ergebnis vorlag. Allerdings konnte ich das Dokument nicht herunterladen, da die Daten nicht übereinstimmten.
Da ich am nächsten Tag ja nochmals hin musste wurde mir das Dokument schon entgegengestreckt als ich das Zentrum betrat. Beim zweiten Test lief es dann genauso. Wieder kein download. Also kurz vor Produktübernahme wieder hin. Das Testzentrum war allerdings schon zu. Und ich musste zur zweiten Teststation. Nach 5 Minuten hatte ich das Ergebnis. Den genauen Ort der beiden Teststationen könnt ihr auf Bild0 sehen.
Die Produktübername erfolgte dann in der Blutbank. Das Personal spricht einigermaßen Englisch eine Frau versteht sogar ein wenig Deutsch. Die Dokumentation war leider fehlerhaft und deswegen hat sich die ganze Prozedur etwas hingezogen. Am Ende war aber alles gut.
Für die Fahrt zum Flughafen wurde mir vom Personal UBER empfohlen. Leider konnte ich dies nicht nutzen da ich keinen connect hatte. Das Personal übrigens auch nicht. Internet funktionierte und es schien als wären die Seiten geblockt. Schlussendlich hat mir dann eine Angestellte einen Kurierdienst organisiert, der wohl ansonsten Blut und Patienten für das Hospital fährt. Er wollte 20000 CLP und hat mich perfekt am Flughafen abgesetzt.
Nach dem Check in, leider nur bis Madrid, ging es dann um kurz vor Mitternacht los Richtung Südafrika. Zuerst nach Madrid. Gottseidank gute Umsteigezeit, denn ich musste ja durch die Einreisekontrolle, zum Check in und wieder durch die Sicherheit. Weiterflug über Zürich nach Johannesburg.
Die Einreise in Johannesburg war den schnell erledigt und ich habe vor dem Flughafen Uber gebucht. Der Fahrer war nach 6 Minuten da. Er wollte vorab wissen an welchen Pole man steht. Die Nummer findet ihr am Ausgang direkt auf den Betonsäulen (siehe Bild10).
Nach der Ankunft am Hospital registriert man sich am rechten Eingang. Ich wurde zuerst zur Koordinatorin geschickt (Nebengebäude) und von ihr wieder zurück zum Eingang gebracht. Nun folgt man am besten den grünen Fußspuren, dann kommt man genau dorthin wo man das Produkt übergibt, zur Hämatologie. Hier war alles vorbereitet und die Übergabe dauerte nur wenige Minuten.
Zur Unterkunft ging es dann wieder mit Uber. Das Guesthouse Viva Africa (siehe Bild13) wird von 2 sehr netten Deutschen betrieben. Ich war der einzige Gast und habe mich rundherum wohlgefühlt. Mit dem Hausherren habe ich dann noch in meiner spärlichen Freizeit Pretoria und die Umgebung erkundet. War super interessant. Er hat mich auch zum Flughafen gebracht.
Die Rückreise erfolgte dann über Amsterdam nach München.
Kleine Hinweise für touristische Aktivitäten.
Santiago de Chile: Besuch des Costanera Centers mit der sehr großen Mall und dem Grand Torre (Sky Costanera), dem höchsten Gebäude in Südamerika. Dor hat man vom 62. Stock einen super Ausblick bis in die Anden und über die gesamte Region. Kauft keine Karten im Internet. Im Untergeschoß des Centers (Level 0) ist der Zugang und dort werden Tickets verkauft. Normalpreis 7500 CLP oder wenn ihr so alt wie ich aussehe gibt es auch ohne Nachweis den Rentnerpreis für 5000 CLP. Im Internet kosten die Tickets ab 16000 CLP.
Die Altstadt mit La Moneda, dem Regierungspalast, Placa de Arma und mehrerer historische Gebäude. Die Fischmarkthallen am Mercado Central, den Stadtteil Bella Vista und natürlich den Cumbre de San Christobal. Von dort hat man einen super Ausblick auf die Stadt. Man kann wie ich zu Fuß hinauf oder man benutzt die Standseilbahn oder die Gondel. Diese fahren allerdings nicht immer.
Pretoria: Rundgang durch Pretoria mit dem alten und neuen Parlament und verschiedene historische Gebäude.
Essen in Santiago de Chile:
Ich kann nicht direkt ein Lokal empfehlen da ja die Geschmäcker sehr unterschiedlich sind. Ich empfehle deshalb entweder auf Level 5 des Costanera Centers zu essen (hier gibt es zahlreiche Lokale) oder man geht in den Stadtteil Bella Vista in das Patio Bella Vista. Hier gibt es ziemlich viele, coole Open Air Restaurants in einer tollen Umgebung. Mexikanisch, Asiatisch, Einheimisch und Vegan, alles vorhanden.
ÖPNV Santiago de Chile:
Der ÖPNV in Chile ist sehr gut ausgebaut. Es gibt mehrere Metro-Linien und unzählige Busse.
Für mich war nur die Metro-Linie 1 interessant, da ich mir ihr alles erreichen konnte.
Wichtige Haltestellen:
La Moneda – Stadtzentrummit Regierungspalast
Universidad Católica – hier erreicht man das Hospital UC Christus
Salvador – Haltestelle für das NH Hotel Chuidad Santiago de Chile
Tobalaba – Costanera Center und Tower
Die Fahrpreise sind nach Tageszeiten unterschiedlich und kosten zwischen 640 und 800 CLP pro Fahrt. Am besten kauft man am Schalter oder am Automat die BIP Karte und lädt diese gleich auf.
Die Karte selbst kostet 1550 CLP und man kann sie z.B. für 5000 kaufen und hat dan ein Guthaben von 3450 CLP. Abgebucht wird dann beim Betreten der Metro (siehe Bild6-9)






















