Toronto

Nachdem seit Längerem nichts Neues über Toronto geschrieben wurde (vielleicht liegt es daran, dass dort alles sehr easy abläuft), hier ein kurzes Update von mir: Abgeholt habe ich in Krakau, und bin dann über Warschau direkt nach Toronto geflogen. TC war das Princess Margarate Hospital. Dieses liegt ziemlich zentral am nördlichen Rand von Downtown. Vom Flughafen fährt in kurzen Abständen ein Zug (UPExpress) Richtung Innenstadt mit nur insgesamt drei Haltestopps. Endstation ist der „Hauptbahnhof“/Union Station. Preis 12,35 CAD. Dort kann man in die U-Bahn umsteigen. Das Liniennetz ist sehr übersichtlich. In meinem Fall nutzte ich die Linie 1 (gelbe Linie), die nicht weit vom Hotel (Bond Place Hotel) hielt. Da die Übergabe im TC nur zwischen 09:00 Uhr-17:00 Uhr möglich ist, konnte ich erst am nächsten Morgen zum Krankenhaus. Bei schönstem Wetter bin ich zu Fuß gelaufen, in 25 Minuten war ich da. Das Labor befindet sich im 12. Stock des Krankenhauses. Ich empfehle Euch, Euch am Empfang im Eingangsbereich des Krankenhauses anzumelden, das Ihr sonst oben vor verschlossenen Türen steht. Nach der Ablieferung zurück ins Hotel, Gepäck zur Aufbewahrung und dann genügend Zeit für Sightseeing, da der Rückflug erst spät abends war. Noch ein kleiner touristischer Tipp aus eigener Erfahrung für den Fall, dass Ihr den CN Tower besichtigen möchtet: fragt beim Ticketkauf (35 CAD ohne Steuer), wie lange die Wartezeit am Lift ist. Bei mir wären es 1:45h gewesen. Freundlicherweise kann man für zusätzlich 7 CAD ein „extra time ticket“ erwerben, was die Wartezeit deutlich verkürzt. Insgesamt war ich vom Tower etwas enttäuscht. Der beworbene Glasbodenbereich ist relativ klein, und die Freilutterrasse ist mit engmaschigem Drahtnetz gesichert, was die Sicht doch sehr beeinträchtigt. Für Eisenbahnfans befindet sich ein tolles Museum direkt am Fuße des Turms, der auf dem Bereich des ehemaligen Eisenbahnknotens von Toronto steht. Dort gibt es auch ein tolles Restaurant (Steam Whistle), in dem Bier nach deutschem Reinheitsgebot gebraut wird, und die Speisekarte bayrisch geprägt ist. Nicht dass ich bereits nach einem Tag Sehnsucht nach der Heimat gehabt hätte; aber es war interessant zu sehen, wie die Amis und Canadians auf deutsches Essen und Bier abfahren… So far so good…. Roland

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