Auslieferung in Sao Paulo, Itaci Kinderkrebsklinik
Für mich war es das 6. unterschiedliche TC/CC in Sao Paulo und da die Delivery-Info wie üblich sehr sparsam war, ein paar Erläuterungen dazu.
Die Abholung war in Barcelona, der Transport mit Iberia bis MAD und von dort nach 11,5 Std Wartezeit mit LATAM nach Sao Paulo. Den Stopover in MAD habe ich in der Aena-Lounge in Terminal 4S verbracht, der Zutritt kostet ca. 37€, es gibt bequeme Sessel , ausreichend zu Essen und Trinken, so dass man die Zeit gut rumbringen kann.
In GRU angekommen folgt man erst der Beschilderung „Exit“ ( Roter Ausgang+ANVISA-Formalitäten; diesmal machte nur ein Zollbeamter Fotos von meinen Unterlagen ohne einen ANVISA-Mitarbeiter zu rufen) , und dann zu den Taxis. Nach Verlassen des Terminals ist gleich rechts ein Taxischalter, hier kann man sein Fahrziel angeben, das wird für den Fahrer ausgedruckt und man kann bar oder mit Karte den Fahrpreis bezahlen, bei mir 150R$.
Die Auslieferadresse lautet „Rua Galeno de Almeida 148“. Hier befindet sich zwar ein Patienteneingang, der ist aber erst ab 6 Uhr morgens besetzt und passierbar, außerdem liegt er am falschen Ende des Krankenhauses. Der Taxifahrer soll einen besser am an der Ecke „Rua Galena/Rua Oscar Fereire“ gelegenen 24 Std. Parkplatz (grünes Pförtnerhäuschen) aussteigen lassen. Von dort aus liegt nur ein paar Meter zurückversetzt die Einfahrt für die Krankenwagen und der Haupteingang des Itaci.
Sollte man trotzdem am falschen Eingang gelandet sein, einfach die Straße bergab zurück laufen bis man am Parkplatz ankommt.


Die Securitymitarbeiter dort sprechen natürlich kein Englisch, aber das portugisische Kofferschild haben sie verstanden und mir die Zugangssperre geöffnet und mich mit dem Hinweis „planta uno“ weitergeschickt, anrufen wollten sie nicht. Aus dem Aufzug raus bin ich nach rechts Richtung „Oncohematologia“ gegengen und habe mr die erste Person , die mir begegnet ist geschnappt. Nach einigen Telefonaten war dann geklärt wer das Produkt übernehmen sollte ( die eigentliche Kontaktperson wäre erst 2 Stunden später gekommen), und sie fuhr mit mir in die Transfusionseinheit im Keller. Die eigentliche Übergabe verlief problemlos , inclusive kopieren. Besonders erleichtert waren die Mitarbeiterinnen darüber, dass das Produkt nicht geröngt worden war !?!
Zu meinem Hotel „Quality Suites“ bin ich dann in gut 5 Minuten zu Fuß gelaufen, aber leider konnte ich auf Grund der frühen Stunde von 6:30 Uhr mal wieder nicht gleich einchecken sondern nur mein Gepäck unterstellen.
Zurück zum Flughafen bin ich am nächten Tag mit Uber gefahren, das hat allerdings auf Grund der katastrophalen Verkehrslage 2 Stunden gedauert!!!
Vor Corona gab es auch Flughafenbusse aus der Innenstadt, die dort regelmäßig von verschiedenen Hotels aus abgefahren sind, aber derzeit verkehren sie wohl nur 4x täglich, was mir zu ungewiß war. Vielleicht bessert sich das ja bald wieder, mal unter airportbusservice.com.br nachschauen.
Tipps zum Sightsseing:
Sao Paulo ist zwar keine besonders attraktive Stadt, aber ein paar Sachen gibt es doch zum Anschauen:
Museo de Arte, MASP, Dienstags freier Eintritt, trotzdem Tickets online vorbestellen
SESC Gebäude in der Av. Paulista 115, Panoramaaussicht im 17.Stock bei freiem Eintritt
Beco de Batman/Batman Alley Straße mit hunderten z.T. haushohen Graffitys
Historische Innenstadt mit Kathedrale Se,…aber Achtung, es gibt unglaublich viele Obdachlose und Junkies
Park Ibiapuera
Die Metro ist modern und effektiv, Tickets zu 4,40R$ gibt es an Schaltern, in den Bussen angeblich cash beim Fahrer, das habe ich aber nicht ausprobiert.
Viel Spaß!

Wieder mal ein toller Bericht Ingrid. Dankeschön!!