Birkenfeld – Buenos Aires

Mit der wohl ältesten 747 der Lufthansa (Ihr wisst schon… ein Film für alle aus den schönen alten Monitoren…) landeten wir gegen 6h Ortszeit am Aeropuerto Internacional Ministro Pistarini, besser bekannt als Aeropuerto de Ezeiza (daher das Kürzel EZE), an dem alle interkontinentalen Flüge landen. Es gibt noch einen weiteren „domestic“ airport „Aeroparque“, der für inner-südamerikanische Flüge benutzt wird.

An der Immigration angekommen entdeckte ich sofort den Diplomateneingang auf der linken Seite. Wohlwissend, dass ich mich nicht als Geschäftsreisende ausgeben durfte (hatte auf dem Einreiseformular auch „tourist“ angekreuzt… ach ja… nicht wundern, wenn Ihr auf dem Einreiseformular Euren Handytyp eintragen müsst… hatte mich auch gewundert, meine Sitznachbarin erklärte mir aber, dass in Argentinien so viele Handies gestohlen und dann auf dem Schwarzmarkt verkauft werden und dass dann wohl der Grund sei… wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass kontrolliert wird, ob man mit einem Nokia einreist und mit einem I Phone wieder ausreist…), habe ich mich dazu entschieden, dennoch zu fragen, ob man den Diplomateneingang benutzen kann, wenn man von einem Arzt abgeholt wird, da dieser ja schon sehr lange wartet. Ich wurde sofort in die Diplomatenschleuse gelassen, ohne weitere Probleme. 8)

So verlief die Einreise sehr unproblematisch, ich wurde auch nicht weiter gefragt und das argentinische Ärzteteam wartete bereits im öffentlichen Bereich mit einem Namensschild auf mich.

Die Fahrt vom Airport zum TC dauerte wegen Stau ca. zwei Stunden.

Die Übergabe im Hospital Garrahan verlief sehr freundlich und sehr professionell.

Anschließend wurde ich sogar noch zum Hotel gefahren. Untergebracht war ich im Hotel Claridge, einem wunderschönen, im Kolonialstil eingerichteten Hotel direkt in der Innenstadt.

Dort wurde mir zur Erkundung der Stadt ein klassischer hop on – hop off Touristen-Bus empfohlen. Ich muss wirklich sagen, um einen ersten Überblick zu erhalten und durch die Tatsache, dass man ja nicht wirklich lange vor Ort ist, ist der Bus für umgerechnet 12 Euro durchaus zu empfehlen. Durch den vom Dollar abhändigen Kurs sind die Kosten vor Ort für Europäer eher günstig.

Das Hotel befindet sich direkt in „Downtown“, quasi um die Ecke findet man die typischen Tango-Bars, Asado-Restaurants und Shopping Malls.

Sehr auffällig ist, dass die Argentinier sehr großen Wert auf gute Kleidung legen. Auf der Straße sieht man eigentlich nur Menschen mit Anzug, Hemd oder Bluse, elegant gekleidet und immer mit dezentem Parfum – egal welches Alter, egal, ob Mann oder Frau. Das Motto „Kleider machen Leute“ trifft hier wohl definitiv zu.

Nachdem ich viele interessante Eindrücke gewinnen konnte, ging es mit dem vom Hotel angebotenen Fahrservice (kostet ca. 20 EUR) wieder zum Airport zurück. Für mich selbst habe ich beschlossen, das Land selbst definitiv noch einmal im Rahmen einer Rundreise zu erkunden.

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