Köln – Kapstadt

Mein Auftrag ging für mich dies Mal ins schöne Kapstadt.

Die Abholung war in Köln bei Cellex. Die Übernahme dort verlief wie immer problemlos und zügig.
Weiter ging’s mit dem Taxi (wegen Zeitmangel) zum Flughafen Düsseldorf. Mein Flug ging mit der British Airways zunächst nach London Heathrow, dann weiter nach Kapstadt. Flugzeit London – Kapstadt ca. 10:30 Stunden. Also etwa wie Frankfurt – Los Angeles. Der Vorteil dies Mal, man bekommt keinen Jetlag, wirklich sehr angenehm :) .
Durch die Customs in Kapstadt bin ich relativ schnell durchgekommen. Ich zeigte die entsprechenden Schreiben der Klinik vor, erklärte den Zweck meiner Reise, und das war’s. Insgesamt verlief das Einreiseprozedere schneller als in den USA.
Abgeholt wurde ich von einem freundlichen Fahrer namens „Nagels“, der vom TC organisiert und bezahlt wurde. Dieser brachte mich ins TC (Fahrtzeit mit Stau ca. 30 Minuten), und anschließend dann ins Hotel. Die Übergabe im TC verlief schnell und professionell, die schienen dort so etwas öfters zu machen.

Untergebracht war ich im Best Western Cape Suites. Das Hotel hat sehr große schöne Zimmer, einen Pool und WiFi (das allerdings dauernd abstürzte). Die Lage ist super, gleich am Fuße des Tafelberges und in 10 Minuten ist man zu Fuß in Downtown. Das Hotel hat einen kostenlosen Shuttle, welcher mich am nächsten Tag zum Flughafen brachte, da ich dort meinen Wagen gemietet hatte. Budget rental, ca. 70,- Euro für 4 Tage, da kann man sich nicht beschweren. Da ich privat schon Mal in Kapstadt war und die Stadt schon ganz gut kenne, bin ich weiter in Richtung Norden in die Cedar Mountains gefahren. Landschaftlich war’s dort der absolute Hammer, allerdings auch sehr einsam. Zum Übernachten und für Ausflüge (z.b. Art Rock Trail) kann ich den Ort Clamwilliam empfehlen. Auf dem Rückweg habe ich noch einen Abstecher ins Weinanbaugebiet gemacht. Bedeutendste Städte hier sind wohl Paarl und Franchhoek. Landschaftlich ist es hier auch sehr schön, allerdings hat mich das Ganze etwas an die Alpen in der Schweiz erinnert. Nach einer Weinprobe mit anschließendem Weinkauf bin ich zurück zur Küste im Süden gefahren. Hier ist die Küstenstraße R44 sehr zu empfehlen. Landschaftlich auch der totale Hammer, der Highway 1 in Kalifornien kann das nicht toppen.
Die restliche Zeit habe ich in Kapstadt verbracht. Zum Übernachten ist das Backpackers Hostel in der 74 New Curch Street sehr gut. Preis ca. 18,- Euro und gleich in der Nähe der Long Street. Zum Abends Weggehen ist in der Long Street die Hölle los. Für Sightseeing kann ich noch Waterfront (sehr touristisch) und BooKap empfehlen.

Zur Sicherheit: Kapstadt, insgesamt Süd-Afrika, ist bekanntermaßen nicht ungefährlich. Die Hinweise von Hotelpersonal, etc. sollte man Folge leisten. Z.B. nach Ladenschluß und bei Einbruch der Dunkelheit sich nicht mehr zu Fuß in Downtown aufhalten. Long Street ist ok, aber auch da sollte man Abends achtsam sein. Autotür immer verriegelt lassen, ein GPS ist auch nicht verkehrt, nicht dass man sich beim Fahren in die falschen Gegenden verirrt, und kein Gepäck sichtbar im parkenden Auto lassen.
In allem darf man aber nicht in Paranoia entfallen. Die Menschen, die ich dort getroffen habe, sind wirklich unheimlich hilfsbereit, warmherzig und gastfreundlich. Wenn man einigermaßen achtsam ist, passiert auch nichts.

Insgesamt ein sehr gelungener Auftrag, der mir immer in guter Erinnerung bleiben wird. 😀

Wenn Ihr Tipps noch braucht, meldet’s Euch: MarkRuppel@aol.com

Grüße
Mark

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